Berlins winziges mittelalterliches Herz ist das Nikolaiviertel, dessen einziges wirklich mittelalterlich anmutendes Gebäude heute die Nikolaikirche ist. Die Kirche stammt aus 1230 und wurde zusammen mit dem gesamten Viertel in den 1980er Jahren wieder aufgebaut, um Berlins 750. Geburtstag an der Stelle zu markieren, wo die Fischersiedlung begann. Niemand versuchte hier, Walt Disney zu übertrumpfen, und viele der Gebäude haben die einfachen Betonfassaden, die die DDR-Regierung sich leisten konnte. Die kleinen Geschäfte in der Gegend verkaufen meist Spielzeug und Souvenirs und die Touristen setzen sich gerne an die sonnigen Tische in den Restaurants, die zum Fluss zu blicken. An der Rathausstraße gibt es eine Reihe von Restaurants, die mit altmodischer Berliner Küche und Atmosphäre protzen. Andere umgebaute historische Gebäude in der Gegend stammen aus den 1700er Jahren, wie das Ephraim-Palais und das Knoblauchhaus. Beide haben wechselnde Ausstellungen, die im Zusammenhang mit Berlin stehen.
Strassenbahnhaltestelle
U Klosterstraße
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